Auf was beim Holzspielzeug achten?

Spielzeug aus Holz

Holzspielzeug hat eine lange Tradition. Schon aus der jüngeren Steinzeit lassen sich puppenähnliche Spielzeuge nachweisen. Erinnern wir uns nicht gerne an die Zeit, in der wir mit unseren Vätern oder Opas tolle Autos, Flugzeuge, Drachen oder das Puppenbett aus ein paar Stücken Holz gebastelt haben. Damals wie heute schon mit sehr viel Liebe zum Detail, wurden diese Unikate unvergeßlich und lassen stetig diese schönen Erinnerungen wach werden.

Ab dem 20. Jahrhundert haben sich mehr und mehr Betriebe auf die Spielzeugherstellung spezialisiert. Anfangs von Familienbetrieben in strukturschwachen holzreichen Gegenden begonnen, hat heute nahezu überall die Industrialisierung Einzug gehalten. Hauptsächlich werden Rotbuche u. versch. Nadelhölzer, aber auch Ahorn, Esche, Eiche, Birke u. Kirsche zur Herstellung von Holzspielzeugen verwendet.

Holz ist haptisch hervorragendes Material, das heißt nichts anderes, daß es Tastsinne und Tastgefühle im positiven Sinne anregt. Das Material fühlt sich warm und handlich an, vermittelt ein angenehmes Greif- u. Wärmeempfinden. Es ist hart und stabil, wirkt aber nicht abweisend. Es kann notfalls selber repariert , geleimt, geschliffen und nochmals geölt werden.

Spielzeug aus Holz ist kindgerecht. Ecken u. Kanten sollen gerundet sein. Die Oberfläche sollte sehr fein geglättet sein. Die Farbgebung sollte möglichst mittels Lasuren statt mit Lacken erfolgen. Zur natur – Variante, bei der die Oberfläche unbehandelt bleibt, kann das Spielzeug auch geölt sein, z.B. mit Leinölfirnis oder gewachst z.B. mit nat. Bienenwachs. Die Vorschriften für Oberflächenbehandeltes Holzspielzeug geht aus der EN 71 hervor. Die Anforderungen speziell an die Farbstoffe stammen aus den Vorschriften für Lebensmittel. Sie müssen lebensmittelecht und speichelfest sein.

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